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Zirkuläre Prozesse?

Prozesse sind geradezu der Archetypus eines linearen Ursache-Wirkungs-Denkens. Dabei werden Vorgänge schematisiert um leicht umsetzbare Handlungsanweisungen zu erzielen.

Dies an sich nicht abzulehnende Vorgehen führt zur Fähigkeit schnelle Entscheidungen treffen zu können. Definiert sich zum Beispiel ein Prozess als Abfolge der Einzelschritte "von A über B nach C", so lässt sich zum Beispiel im Status B leicht feststellen, was zu tun ist.

Jedoch wird der rückkoppelnde Charakter der weichen menschlichen Wirklichkeitskonstruktion vernachlässigt und somit ein Teil der Ergebnisraumes ausgeblendet. Was ist, wenn B ausgerechnet heute keine Lust hat, sich in C umzuwandeln, weil es gestern mit D ein seine Laune veränderndes Gespräch geführt hat. Menschen sind keine hartprogrammierte Wesen, alles was zwischen passiert ist abhängig vom Kontext und vom Beobachter.

Das Dilemma

Was bedeutet das nun für Sie als Person mit Führungsverantwortung in Ihrem Unternehmen? Nach unseren Vorstellungen gilt es zu akzeptieren, daß es an sich zwei Arbeitsmodelle gibt, das prozessual-geradlinige und das zirkuär-systemische. Beide sollten kein Recht auf alleinige Richtigkeit für sich beanspruchen.

Wir entwickeln mit Ihnen und Ihren Führungskräften zusammen ein für Sie passendes Zusammenspiel aus diesen beiden Elementen. Das Ziel unserer Arbeit ist dabei Ihr Bauchgefühl als Manager zu entwickeln bzw. die Trigger zu erarbeiten, die für Sie hinweisgebend sind, ob Sie sich in der jeweiligen Situation für prozessual-geradlinige oder zirkuär-systemische Entscheidungsfindung entscheiden.

Damit geben wir Ihnen ein Instrumentarium an die Hand, welches es Ihnen erlaubt, in der Manege die "wilden Raubtiere", Ihre Mitarbeiter, zu deren optimalen Leistungsfähigkeit zu führen.